7. Oktober 1949: Auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone wird die Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Die erste Verfassung der DDR tritt in Kraft. Wenige Tage später wählt die Volkskammer Wilhelm Pieck zum Präsidenten der DDR. Otto Grotewohl wird Ministerpräsident.

8. Februar 1950: In Berlin wird das Ministerium für Staatssicherheit (MFS) gegründet.

25. Juli 1950: Auf dem III. Parteitag der SED wird ein neues Parteistatut verabschiedet und der Parteivorstand in ein Zentralkomitee (ZK) umgewandelt. Vorsitzende werden Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl, Generalsekretär des ZK wird Walter Ulbricht.

15. Oktober 1950: Bei den ersten Volkskammerwahlen erhält die Einheitsliste Nationale Front 99,7 Prozent Wählerstimmen.

17. Juni 1953: In der gesamten DDR kommt es zu einem Arbeiteraufstand. Vor allem in den mitteldeutschen Industriegebieten um Halle und Magdeburg gibt es Streiks und Demonstrationen. Der Protest wird mit Hilfe sowjetischer Truppen niedergeschlagen, etwa 50 Demonstranten kommen ums Leben.

26. Juli 1953: Walter Ulbricht wird zum ersten Sekretär des ZK gewählt.

5. Mai 1955: In der Bundesrepublik wird die Bundeswehr gegründet.