Anfang Oktober ging Theo Sommer (Foto) mit den Fallschirmjägern der Bundeswehr in der Nähe von Kundus auf Nachtpatrouille. Diese Woche sind zwei der Soldaten bei einem Selbstmordattentat ums Leben gekommen. Die Zahl der seit 2002 am Hindukusch gefallenen deutschen Bundeswehr-Angehörigen hat sich damit auf dreißig erhöht.

Bereits im ersten Teil seines Afghanistanreports berichtete Sommer von der Frustration der Truppe. Sie beklagt das mangelnde Interesse der Heimat an ihrer Mission. Dies verstärkt das Gefühl, allein gelassen zu sein. Auch unter den Soldaten wachsen die Zweifel am Sinn des Einsatzes