Wer hat an der Uhr gedreht? An diesem Wochenende werden das alle Menschen in Deutschland tun. In der Nacht von Samstag auf Sonntag endet nämlich die Sommerzeit. Aus nachts um drei Uhr wird nachts um zwei Uhr. Viele sagen dazu: Wir bekommen eine Stunde geschenkt – zumindest in dieser einen Nacht. Dafür wird es dann abends eine Stunde früher dunkel. Zweck der Umstellerei ist es, Energie zu sparen. Im Frühling werden die Uhren eine Stunde vorgestellt, damit es abends länger hell ist. So müssen die Menschen erst später elektrisches Licht anmachen. Allerdings heizen dafür viele Leute morgens noch, weil sie früher aufstehen, statt im Bett zu liegen, bis es draußen warm wird. Ob das Umstellen der Uhren Energie spart, ist deshalb umstritten. Ohnehin stellen nicht alle Länder der Welt ihre Zeit um. In Island, Thailand oder Südafrika etwa gibt es keine Sommerzeit. Die Länder der Europäischen Union dagegen machen alle mit. So eine Zeitumstellung hat übrigens nur Sinn, wenn man weit vom Äquator entfernt ist – wenn es also Jahreszeiten mit vielen und wenigen Sonnenstunden gibt, man sagt auch: mit langen und kurzen Tagen. Die nächste Sommerzeit beginnt im März 2009. Dann wird uns eine Stunde geklaut, denn um so viel stellen wir dann die Uhren vor.