Nächstes Jahr setzen drei Museen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf Kooperation: In Haltern am See, Kalkriese und Detmold wird von Mai an die Ausstellung Imperium – Konflikt – Mythos mit drei unterschiedlichen Schwerpunkten gezeigt. Die Gemeinschaftsleistung soll nach dem Willen der Initiatoren das "welthistorische Ereignis wieder ins Zentrum des bundesweiten und europäischen Bewusstseins" rücken.

Gleich vier hochrangige Politiker haben die drei Museen für die Schirmherrschaft gewonnen: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Hans-Gert Pöttering als Präsident des Europäischen Parlaments sowie die Ministerpräsidenten Christian Wulff und Jürgen Rüttgers.

Das Römermuseum Haltern widmet sich dem römischen Imperium auf dem Höhepunkt seiner Macht, zeigt Kunst, Kultur und Propaganda zur Zeit Kaiser Augustus’. Mit den Auseinandersetzungen zwischen Römern und Germanen beschäftigt sich das Museum in Kalkriese und präsentiert zugleich den aktuellen Forschungsstand der archäologischen Ausgrabungen seit 1989.

Das Lippische Landesmuseum Detmold geht in seiner Ausstellung der Frage nach, welche Auswirkung die Varusschlacht auf die deutsche und europäische Geschichte hatte und wie Arminius zu einer der wichtigsten Symbolfiguren der Deutschen avancierte. Weitere Informationen unter www.imperium-konflikt-mythos.de. T.B.