Dietmar Dath, geboren 1970, mit seinem Roman "Die Abschaffung der Arten" in diesem Herbst auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, war Chefredakteur der Musikzeitschrift "Spex" und Feuilletonredakteur der "FAZ". Seine Romane, zwischen Science-Fiction und marxistisch inspirierter Gesellschaftskritik, sind Bestseller der Popliteratur. Ausformuliert finden sich seine Thesen in dem Buch "Maschinenwinter" (2008). Die Autoren, die er zur revolutionären Nachhilfe empfiehlt, sind Robert Kurz, dessen "Schwarzbuch des Kapitalismus" 1999 in der ZEIT kontrovers debattiert wurde, der Marburger Politologe Georg Fülberth und der niederländische Marxist Kees van der Pijl, Professor in Sussex. Die Website der Zeitschrift "Wildcat", die Dath zitiert, trägt das Motto: "Nur wenn der Kapitalismus an Grenzen stößt, gibt es ernsthafte Aussichten auf eine das Kapitalverhältnis radikal umstürzende Revolution."