Ihr Korrespondent in China berichtete über den Fall des deutschen Unternehmers Ulrich Reichert. Er schrieb: " …ist Günter Nooke, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, zu Gast in Peking. Auf der Tagesordnung steht das Schicksal chinesischer Dissidenten. Auch der CDU-Politiker hat keine Zeit, den Fall anzusprechen oder Reichert zu treffen." Der Fall von Herrn Reichert war mir zum Zeitpunkt meiner Reise nach Peking weder bekannt, noch war eine Bitte um Unterstützung an mich herangetragen worden. Wie ich jetzt erfahren habe, wurde Herr Reichert umfassend konsularisch von der Botschaft in Peking und dem Generalkonsulat in Kanton betreut.

Günter Nooke, Berlin

(Beauftragter der Bundes- regierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt)