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Kein Hitchcock hätte beim Finale des ZEIT- Scrabbleturniers 2008 besser Regie führen können: Vor ausverkauftem Haus saßen sich Lydia Beyer (Freiburg) und Jörg Diersen (Ratingen) gegenüber. Nach Diersens Sieg im Hinspiel schien Beyer klar auf der Verliererstraße. Zumal unter Scrabblern gilt: "70 Punkte hinten ist nicht gut, 70 Punkte hinten gegen Jörg Diersen ist eine Katastrophe." Doch Beyer fightete – und mit dem Mute kam das Glück. Sagenhafte 270 Punkte lag sie im Rückspiel schließlich vor Diersen und sicherte sich so den Titel beim wichtigsten deutschsprachigen Turnier des Jahres. Die Grafik zeigt die erste Finalpartie nach Zug 15. Diersen hat forsch mit zwei Bankräumern (EINRAST und EINHUBST) begonnen und bald den dritten (TAUFENDE) folgen lassen, sein Vorsprung beträgt beinahe 160 Punkte. Wie lässt sich dieser um fast 80 Punkte reduzieren?

Sebastian Herzog

Lösung aus Nr. 45:
42 Punkte brachte NOXIN auf 10D–10H. Dieses Wort trug 29 Punkte bei, 4 und 9 Punkte steuerten BI und HERZEN bei. – Es gelten nur Wörter, die im Duden, Die deutsche Rechtschreibung, 24. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Scrabble-Regeln unter www.scrabble.de