Wo Spezialisten für Nachhaltigkeit ihre eigene Hochschule haben

Warum sollte man die FH Eberswalde kennen?
Weil die Hochschule so grün ist wie keine andere in Deutschland. Ökologie und Nachhaltigkeit stehen dort im Vordergrund. Das spiegeln nicht nur die Namen der Studiengänge wider ("Landschaftsnutzung und Naturschutz", "Ökolandbau und Vermarktung" oder "International Forest Ecosystem Management"), das zeigt auch die Lage der Hochschule. Auf dem Waldcampus gehen Theorie und Praxis schon räumlich eine enge Beziehung ein. Die Studenten verbringen ähnlich viel Zeit im Hörsaal wie in den umliegenden Wäldern und auf den Äckern in der Nähe. Die FH Eberswalde bemüht sich, Nachhaltigkeit auch vorzuleben. Der Strom kommt aus der Photovoltaikanlage, im Winter werden die Räume mit Holzschnitzelheizungen gewärmt, die Studenten arbeiten ausschließlich mit Umweltpapier, der FH-Präsident fährt einen klimafreundlichen VW Blue Motion.

Für welchen Studententyp ist das interessant?
In Eberswalde trifft sich eine Mischung aus engagierten Weltrettern und Pragmatikern, die sich ein wenig Idealismus bewahrt haben und ihrer Karriere einen Sinn geben wollen. Wer Spaß an der Natur hat und zudem flache Hierarchien sucht, ist an der Hochschule mit nur 1600 Studenten genau richtig. Und auch das studentische Portemonnaie würde sich über die Immatrikulation in Eberswalde freuen: Die Stadt gehört zu den günstigsten in Deutschland.

Studenten: 1600 (Frauenanteil 47 Prozent)
Professoren: 50
Ausgaben pro Student und Jahr: 3637 Euro
Durchschnittskaltmiete: 3,37 Euro pro Quadratmeter
Berühmtester Absolvent: Jörg Hoffmann (Schwimmer)