In der letzten ZEIT gab sich der Bildhauer Erwin Wurm als Wortmetz und schuf eine "soziale Skulptur". Das kann er ja machen. Aber muss die ZEIT dafür neun Seiten zur Verfügung stellen, damit wir Leser am Ende Gott danken, dass wir nicht sind wie diese da?

Christian G. Schnabel, Stapel

An sich bin ich Herrn Wurm sehr zugetan, habe sogar eins seiner Poster in der Küche hängen. Was aber im Feuilleton zu finden war, war eine lahme Ansammlung von "provokanten" Sprüchen, die kaum mehr als ein Zucken der Mundwinkel hervorrufen. Hingegen fehlten mir die guten allwöchentlichen Kolumnen; das einzig Witzige waren die Anzeigen, die wohl versehentlich über die Sprüche des Herrn Wurm platziert wurden – oder war das auch progressiv-künstlerisch? Wurm, bleib bei deinen Bananen, und lass das Feuilleton leben!

Christoph Faigle, Zürich

Endlich ein unZEITgemäßes Feuilleton: keine Ausgewogenheit. Keine Political Correctness. Keine Bedenkenträger. Wunderbar!

Wolfgang Harb, Tavira (Portugal)

Ich gebe Ihnen dieses Machwerk anbei wieder zurück, da ich zu Ihren Gunsten annehme, dass es sich um ein Versehen handelt und Sie nicht wussten, was Sie verschickt haben.