ist einer der faszinierendsten Theaterschauspieler dieser Tage, ein Mann, der sich auf der Bühne rastlos verwandelt und bis zur Erschöpfung schindet. Meyerhoff ist aber auch ein toller Erzähler, der in seinen Soloabenden an der Wiener Burg – "Alle Toten fliegen hoch" – in die Abgründe des eigenen Lebens mit einem Witz hineinleuchtet, der seinesgleichen sucht. Aufgewachsen ist der 41-Jährige in Schleswig, "inmitten von 1500 Verrückten", denn sein Vater leitete das dortige Landeskrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Nach seinem Studium an der Falckenberg-Schule in München spielte Meyerhoff unter anderem in Kassel, Bielefeld, Dortmund und Berlin. Zu seinen großen Rollen zählen der Mephisto am Hamburger Schauspielhaus und der Hamlet am Zürcher Schauspielhaus (für diese Rolle erhielt er 2007 das Prädikat "Schauspieler des Jahres"). Am 17. Dezember hat am Burgtheater die neue Folge von "Alle Toten fliegen hoch" Premiere.