Würde ich etwas anderes machen als Schauspielerei? Ich weiß gar nicht – ich bin doch gerade so glücklich damit! Aber wenn ich die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule nicht bestanden hätte, wäre ich wohl Juristin geworden. Meine Eltern sind Juristen, und die Kollegen, die ich durch sie kennengelernt hatte, waren sehr spannende Menschen. Vielseitig interessiert, an Kunst und Kultur; überhaupt nicht so dröge, wie es dem Klischee nach heißt. Andererseits war mir aber bereits die Schulzeit zu lang gewesen, und die Vorstellung, in Vorlesungen sitzen und Prüfungen schreiben zu müssen, hat mich abgeschreckt. Ich wollte nicht nur geistigen, sondern auch körperlichen Einsatz bringen. Ja, Bewegung – das ist ein gutes Stichwort: Wenn ich nicht zu alt dafür wäre, würde ich gern tanzen lernen. Tanztheater interessiert mich sehr, als Gegensatz zum Sprechtheater. Da bin ich schon wieder bei der Schauspielerei? Ja, ich fürchte, für mich gibt es nichts anderes!

Foto: Martial Trezzini/Keystone/AP

Die hier abgebildeten Bundesländer sind die Wortführer in der Debatte um die Bologna- Reform. Die Justizminister der blau markierten Länder Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Baden- Württemberg und Sachsen sind für die Reform. Bayern ist noch strikt dagegen. Im Lager der Reformer ist man sich aber noch längst nicht darüber einig, wie ein neues Jurastudium im Detail aussehen könnte