Ja, er trägt jetzt einen Bart. Auch spielt ein orthodoxer Mönch in seinem neuen Potsdam-Roman eine tragende Rolle. Der "taz" hat er im Interview verraten, "dass Potsdam im Roman nicht Potsdam ist. Es ist nur die Linse, durch die man in menschliche Abgründe blickt." Seine früheren Romane "Wäldchestag", "Klausen", "Kirillow" (alle bei Suhrkamp) blickten da auch schon hin. Was er sich wünscht, ist, "etwas so zu schreiben, dass man alles ahnen kann, ohne dass es ausgesprochen wird". Was ihn bekümmert, ist, wie gottesfern wir leben. Aber das würde er so in seinen Büchern nie aussprechen.