Michael Jürgs

»Wir Ressortleiter hatten null Ahnung«, erinnert sich Michael Jürgs an die angeblichen Hitler-Tagebücher. Seit sieben Jahren war er beim stern , leitete das Ressort Unterhaltung. »Es gab eine Grundhaltung beim stern«, sagt Jürgs. Und die habe verlangt, stets zu fragen: Wo sind die Belege? »Der stern verlor damals seine Glaubwürdigkeit und kämpfte viele Jahre darum, sie zurückzugewinnen.« Jürgs blieb noch ein paar turbulente Jahre beim stern, von 1986 bis 1990 als Chefredakteur. Seither schreibt er Bücher, darunter Der Fall Romy Schneider, Der kleine Frieden im Großen Krieg und zuletzt Wie geht’s, Deutschland?