Meine Wünsche oder Visionen existieren nicht abgeschottet irgendwo im Verborgenen. Ich versuche, meine Ideen und Vorstellungen umzusetzen. Ich möchte mich nicht wegträumen aus der Welt, sondern mich engagieren für die Ideen, an die ich glaube. Träume um ihrer selbst willen kenne ich nicht. Von Unerreichbarem zu träumen erscheint mir müßig.

Sicher, ich bedauere häufig, dass mir im Leben zu wenig Zeit bleibt, all die Dinge zu tun, die ich gerne tun würde. Gleichzeitig bin ich aber pragmatisch. Ich weiß, dass ich nicht mit allen Frauen, die ich treffe, zusammen sein kann. Man muss sich entscheiden, für einen Weg, für eine Frau, eine Idee, und dann all seine Leidenschaft investieren, auch wenn das bedeutet, etwas anderes aufzugeben. Wer sich nicht entscheidet, wird nichts erreichen.

Ich bin davon überzeugt, dass Träume umsetzbar sind. Ich könnte mich beispielsweise morgen entscheiden, Industriedesigner zu werden und, sagen wir, Kampfflugzeuge für das Militär zu entwerfen. Eine faszinierende Herausforderung, von der ich weiß, dass ich sie bewältigen könnte, wenn ich meine ganze Energie investiere. Obwohl ich über keinerlei militärisches Wissen verfüge und Kriegsführung mich nicht interessiert.

Meine wertvollste Fähigkeit ist es, Fragen zu stellen. Wenn es dir gelingt, die Substanz der Dinge freizulegen, indem du die richtigen Fragen stellst, bist du auf einem guten Weg. Wer bin ich? Und wer will ich sein?

Fragen und Antworten sind völlig unterschiedlicher Natur, sie gehören zu verschiedenen Welten: Antworten sind praktisch einsetzbare Werkzeuge, mit denen wir den Alltag organisieren. Wir brauchen Antworten, sonst könnten wir morgens unser Bett nicht verlassen.

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