An einem Spätsommertag des Jahres 2009 sitzen zwei ältere Herren an einem Tisch und sprechen über das Fernsehprogramm. In dem spärlich möblierten Zimmer, durch dessen Fenster die Sonne hell hereinfällt, ist niemand anders als die beiden Männer, die in ihren Kaffeetassen rühren und manchmal zum Gebäck auf dem Tisch greifen. Hennes Jöris und Otto Debisch* scheinen einander lange zu kennen. Sie könnten früher Nachbarskinder gewesen sein oder Schulfreunde. Denn dass der eine zehn Jahre jünger ist als der andere, müsste man wissen – sehen kann man es nicht. Sie reden, was man so redet, über Leute, die draußen am Fenster vorbeigehen, aber was sie wirklich verbindet, erwähnen sie nicht.