Ob Vollmilch, Zartbitter oder weiß, ganz ohne Kakao – in der Adventszeit wird wohl so viel Schokolade genascht wie sonst im ganzen Jahr nicht. Neben der guten alten Tafel Schokolade gibt es unzählige Produkte, die Kakao enthalten: Ob als Trüffel, Lebkuchen, Praline oder Keks. Doch wie viel Schokolade essen wir im Jahr, welche Sorten mögen wir am liebsten und wer verdient daran?

Wissenswertes rund um die Schokolade zeigt die Infografik, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können herunterladen.

Wer bekommt was?
Im Schnitt zahlen Verbraucher für 100 Gramm Schokolade 69 Cent, davon 18 für Zutaten (Kakao, Zucker, Milchpulver, Aromen, Lecithin, Fette). Mehr als für die Herstellung wird auf Werbung und Marketing verwandt (8 Cent). Der Händler muss hart kalkulieren – sein Gewinn beträgt lediglich 1 Cent.

Unsere Lieblingsschokolade:
Vollmilch und Alpenmilch machen 18 Prozent auf dem Tafelmarkt aus. 17,8 Prozent entfallen auf Zartbitter, und 16,5 Prozent auf Nuss. 7,5 Prozent der Schokoladenkäufer bevorzugen die Sorte "Joghurt", Kinderschokolade mit 5,9 Prozent einen höheren Anteil am Gesamtmarkt als weiße Schokolade mit 4,3, Trauben-Nuss mit 3,5 und Nougat mit 3,3 Prozent.

Allerdings hat sich der Geschmack in den letzten Jahren verändert. Die Klassiker Vollmilch und Nuss bekamen Konkurrenz. Bitterschokolade machte im Jahr 2008 bereits 17,8 Prozent aus (1985 erst 8,3 Prozent). En vogue sind bei verschiedenen Sorten Zusätze wie Lavendel, Rosmarin, Bergamotte, Cranberry, Feige oder Granatapfel. Die ganz große Chili- und Pfefferwelle scheint vorüber zu sein. Sehr Exotisches in der Kakaomasse: Speck, Blattgold oder Forelle.

Kakaosorten:
Kakao wird aus Bohnen gewonnen, den Samen des Kakaobaums. Als edelste Sorte gilt die aromatische Criollo-Bohne. Forastero allerdings, auch kräftig, aber weniger elegant, beherrscht seiner Robustheit wegen den Weltmarkt. Trinitario ist eine Kreuzung aus den beiden Sorten Criollo und Forastero.

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