"Extra Bavariam non est vita", als das Bayernbekenntnis "Mia san mia" die Verhältnisse im Freistaat stolz und klar auf den Punkt brachte und als eine Frotzelei wie "Hallo, Sie, wissen Sie den Weg zum Hofbräuhaus?" – "I scho!" ein selbstbewusstes Schmunzeln hervorrief.

"Stell einen Besen hin, und sie wählen ihn, wenn er nur von der CSU ist!" Tja, so war das einmal, als die herrschende weiß-blaue Partei noch aufs Glücklichste oder Unglücklichste mit dem weiß-blauen Bayernland verschmolz, als Franz Josef Strauß selig oft und natürlich lateinisch – schließlich ist der Bayer kein dumpfer Bierdimpfl! – anmerkte, dass es außerhalb Bayerns kein echtes Leben gäbe:

Doch, Sie ahnen oder wissen es schon, natürlich war auch damals nicht alles traute Einigkeit, schließlich gab es in der bayerischen Herrlichkeit immer schon die Franken: "Dem Himmel sei Dank, ich bin a Frank!" Einst war es so, dass die Münchner neidisch auf Bamberg schauten. Nicht nur, weil dort noch mehr Bier getrunken wird, vermutlich sogar weltweit am meisten, sondern weil die Bamberger, dreifacher deutscher Mannschaftsmeister, beim Schach fast immer die Nase vorn hatten. Aber Sie ahnen es wiederum: Tempora mutantur, um mit FJS zu sprechen. Und so spielt das Bamberger Geschöpf, der internationale Schachmeister Peter Meister, inzwischen beim FC Bayern München. Und der Wechsel scheint ihm sogar gutzutun, denn er wurde bayerischer Meister.

Wesentlich war dabei sein gelungener Überfall gegen den Vorjahressieger Boris Grimberg. Mit welchem Schlag erreichte er als Schwarzer eine Gewinnstellung?

Lösung aus Nr. 2:
Wie kann Weiß nicht erst in 5 Zügen mit dem "erstickten Matt" durch 1.De6+ Kh8 2.Sf7+ Kg8 3.Sh6++ Kh8 4.Dg8+! Txg8 5.Sf7 matt, sondern schon in 3 Zügen matt setzen? Nach den Auftaktzügen 1.De6+ Kh8 erzwingt 2.Dh6!! (der Bauer g7 ist gefesselt) unausweichlich Matt im nächsten Zug: entweder durch 3.Dxg7 oder 3.Dxh7