Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte – und die werden eben häufig nicht an Hochschulen ausgebildet. Hierzulande können Jugendliche eine Lehre machen und anschließend einen Meister, dann gehören sie im internationalen Vergleich zu den Besten. Doch statt etwa eine Lehre als Industriekauffrau oder Mediengestalter zu absolvieren, entscheiden sich Jugendliche heute für ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaft oder Medieninformatik. Dass sie danach für den Arbeitsmarkt schlechter qualifiziert sind als Lehrlinge nach der Berufsausbildung, wurde vielfach nachgewiesen.
Contra höhere Studentenquote: Brauchen wir mehr Studenten?
Nein, sagt Felix Rauner, weil bei einem Studium für alle die Qualität der Berufsbildung verloren geht