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Deutschlands Autobahnen sind ruiniert. Frost und Lastwagen haben dem Asphalt dermaßen zugesetzt, dass selbst neuste Strecken aussehen wie Kraterlandschaften. Eine Infografik, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können, zeigt, wie Straßen aufgebaut sind und wie Schäden geflickt werden.

Solange die kalten Temperaturen anhalten und es nass bleibt, können die Schlaglöcher nur kurzfristig gestopft werden. Hierfür wird Kaltasphalt genutzt, der Sand enthält – eine günstige Notfallmaßnahme. Im Sommer werden die Risse dann mit Heißasphalt von circa 150 Grad Celsius wasserdicht überdeckt.

Für den Autobahnabschnitt zwischen dem Bremer Kreuz und Oyten kommt allerdings schon jetzt jede Hilfe zu spät. Dieser Teil der A1 ist erst wenige Monate alt und schon ein Sanierungsfall. Doch nicht das Wetter, sondern ein Fertigungsfehler soll Schuld sein: "Es kann sich eigentlich nur um Fehler bei der Verfahrensweise handeln", sagte Dirk Matthies vom ADAC Weser-Ems dem Weser Kurier.

Denn eigentlich sollte eine Fahrbahn auf jeden Fall mehr als zehn Jahre und im besten Fall bis zu 30 Jahre halten. Eine zwischenzeitliche Erneuerung der Deckschicht nach acht bis zehn Jahren und der zusätzliche Austausch der zweiten Schicht, der Bindeschicht, machen es möglich.

Alle Infografiken der Serie "Wissen in Bildern" finden Sie hier.