Ein ganz normales Fahrrad steht da am Straßenrand, nur mit den Rädern stimmt was nicht. Weiße Kreidelinien im Park führen ins Nichts, oder doch bloß ins Gebüsch? Baumstämme liegen auf dem Bürgersteig herum, wie sind die hier gelandet? Und was ist mit all diesen runden Spiegeln? Und mit den Spiegeln, die sich in Spiegeln spiegeln, die sich in Spiegeln spiegeln?
Einige der Objekte, die auf den vorangegangenen acht Seiten zu sehen sind, stehen oder liegen schon seit Wochen auf den Straßen und Plätzen Berlins, ohne Kommentar, ohne Erklärung, ohne jeden Hinweis darauf, dass es sich um Kunstwerke handelt. In die Welt gesetzt hat sie der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson, 43, der auch diese Seiten für das ZEITmagazin gestaltet hat.