ZEIT-Schachspalte zu lösen.

Vor Kurzem wurde der Bundespräsident a. D. Richard von Weizsäcker 90 Jahre alt. Unter vielen Lobgesängen allerorten, nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen staatsmännischen Leistungen in der Vergangenheit, sondern auch wegen seiner beneidenswerten geistigen und körperlichen Frische, die ihn immer noch mit klugem Urteil Einfluss nicht nur auf das deutsche, sondern auch aufs Weltgeschehen nehmen lässt. Nach wie vor spielt er, ähnlich wie sein noch etwas älterer Freund Helmut Schmidt, gerne Schach. Richard von Weizsäcker: "Nach einem anstrengenden Tag möchte man sich nicht mit unverarbeiteten Vorgängen und Gedanken in einen vielleicht etwas unruhigen Schlaf retten. Mit dem Schachspiel kann man dann ein Zwischenfeld einlegen zwischen den Ereignissen des Tages und der Ruhe der Nacht." So lässt er es sich auch nicht nehmen – oft zusammen mit seinen Mitarbeitern –, die Aufgaben der

Einst brachte Richard von Weizsäcker seinen Söhnen das Schachspiel bei, was vor allem bei Robert, dem Ältesten, reiche Früchte trug. Der Ordinarius für Finanzökonomie an der TU München ist nicht nur Präsident des Deutschen Schachbunds, sondern verhalf als Fernschachgroßmeister dem deutschen Team entscheidend mit zum Gewinn der olympischen Goldmedaille. Von ihm deshalb ein Geburtstagsgruß, vielleicht auch eine Geburtstagsnuss, für den Vater. Welcher Schlag von Robert als Schwarzem setzte dem weißen Wanderkönig seines Gegners R. Diener so zu, dass dieser bald die Waffen streckte?

Lösung aus Nr. 17:
Mit welcher Opferkombination erreichte Schwarz siegbringenden materiellen Vorteil? Nach dem Turmeinschlag 1...Txh3+! war alles erzwungen: 2.gxh3 Dxh3+ 3.Dh2 Df1+ 4.Dg1 Le4+ 5.Kh2 De2+ 6.Kh3 Lxd5 7.Lxd5 Dh5+ 8.Kg3 Dxd5 – die zwei fetten Mehrbauern verbürgen den Gewinn