ZEIT: Und was gibt’s zum Nachtisch?

Brinkmann: Da hätten wir einen Ananas-Trauben-Spieß, den kann man mit Zimt, braunem Zucker und Chili würzen und dann grillen. Oder verschiedene Teigvariationen: Teigsäckchen mit Pralinenfüllung zum Beispiel. Das geht bis zum Grillen von Eis. Man nimmt tiefgekühltes Eis von minus 20, 30 Grad. Darum kommt ein Teig, der außen gegrillt wird. Wenn man es hinbekommt, ist das dann außen knusprig und innen genau auf Esstemperatur… die Spezialität eines Mitbewerbers. 

ZEIT: Und noch ein Wort zum Anzünden?

Brinkmann: Wir präferieren ökologische Anzünder aus Holzwolle. Wir sind keine Fans von Paraffinanzündern, die diesen chemischen Geruch abgeben. Und wir verdammen Spiritus, weil es damit immer wieder Grillunfälle gibt mit schwersten Verletzungen. Wir selber entzünden unsere Holzkohle in einem separaten Topf, einem sogenannten Anzündkamin, und lassen sie dort durchglühen. Die fertige Glut schütten wir auf dem Grill nach.

Die Fragen stellte Burkhard Strassmann