Am 5. November 2010 werden sich die Zauberlehrlinge wieder zum alljährlichen Wettstreit in der Nähe von Boston versammeln. Sie kommen aus aller Welt und gehen an die Grenzen der Biologie.
Was bringt Hefezellen dazu, auf einer Art Monitor bewegliche Strichmännchen zu simulieren? Und was haben Marsbakterien auf der Erde zu suchen? Beim alljährlichen Studentenwettbewerb für Synthetische Biologie (iGEM) in Boston können die Projekte nicht verrückt genug sein. Schon der Name iGEM (Internationaler Wettbewerb für genmanipulierte Maschinen) klingt verschroben und futuristisch zugleich. Beim großen Finale im November 2009 verbreiteten kostümierte Studenten mit ihren Schlachtrufen eine Atmosphäre zwischen Rockkonzert und Pfadfinderlager.