Brauche ich ein Passfoto?

Ein Passfoto gehört in die Onlinebewerbung, denn es vermittelt dem potenziellen Arbeitgeber einen ersten Eindruck vom Bewerber. Das Bild wird in die rechte obere Ecke der ersten Seite des Lebenslaufs gesetzt, am besten indem man es rechts in eine rahmenlose zweispaltige, einzeilige Tabelle einfügt (in Word über "Tabelle" – "Einfügen" – "Tabelle"). Man kann das Foto auch in ein Textfeld setzen (Menü "Einfügen" – "Textfeld").

Wie scanne ich meine Zeugnisse?

Es empfiehlt sich, die Originalzeugnisse mit 100 oder 150 dpi in Farbe zu scannen und im JPG-Format zu speichern. Jeder Scan ergibt so eine etwa 100 bis 150 KB große Datei. Sitzt das Bild schief, kann man dies mit einer Grafiksoftware korrigieren, zum Beispiel mit dem kostenlosen Programm GIMP. Zu einem gepflegten Zeugnisscan gehören die maßvolle Erhöhung des Kontrasts (zum Beispiel durch die Funktion "Auto-Kontrast") und die Entfernung von störenden kleineren Flecken. Wenn die Dateien insgesamt zu groß sind, speichert man die Scans in geringerer Qualität oder verringert ihre Größe.

Wie mache ich ein PDF aus den Anlagen?

Am einfachsten legt man auf dem Rechner einen Ordner an, in dem man sämtliche Arbeitszeugnisse als fertig bearbeitete JPG-Dateien dauerhaft aufbewahrt. Man legt ihre Reihenfolge fest, indem man dem Dateinamen eine Ziffer voranstellt, zum Beispiel: 1HamburgerSparkasse2010.jpg, 2UniversitaetLeipzig2007.jpg, 3Finanzakademie2004.jpg et cetera. Für jede neue Bewerbung erstellt man einen Ordner, in den man die benötigten Zeugnisse sowie das Anschreiben- und das Lebenslauf-PDF kopiert. Mithilfe eines Konverters wie PDFLab für Mac-Rechner oder PDFCreator für Windows erzeugt man aus den Bild- und Textdateien dann den PDF-Anhang und benennt ihn mit seinem Nachnamen.

Worauf muss ich bei Bewerbungsformularen im Internet achten?

Onlineformulare legen schonungslos Lücken im Lebenslauf und im eigenen Profil bloß. Umso sorgfältiger sollte die Bewerbung vorbereitet werden. Die mehrseitigen Formulare sind so programmiert, dass man nur nach vollständigem Ausfüllen auf die nächste Seite gelangt. Man kann sie sich also nicht unverbindlich ansehen. Manche Unternehmen erlauben, dass der Bewerber sich ein passwortgeschütztes Konto einrichtet. In jedem Fall sollte man zuvor ein Anschreiben als Textdatei verfasst haben und die Zeugnisse sowohl in einem Gesamt-PDF als auch in einzelnen JPGs bereithalten. Manche Firmen legen Dateihöchstgrenzen für das Hochladen fest.

Wie lange muss ich mit der Rückfrage warten, wenn ich nichts höre?

Ist die Bewerbung abgeschickt, erhält man eine automatische Eingangsbestätigung. "Sollte nach drei Wochen keine Rückmeldung erfolgt sein, ist ein Nachfassen angemessen", sagt Hans-Joachim Menne, Personalchef des Technologie-Unternehmens Giesecke & Devrient. Denn in den meisten Firmen fällt in den ersten zwei bis drei Wochen eine Entscheidung für die nächste Runde.