Klicken Sie auf das Bild, um die Infografik als PDF-Datei herunterzuladen © Torsten Laß

Spediteure setzten für die Zukunft auf größere LKW, sogenannte "Eurocombis" oder "Gigaliner". Viele Autofahrer misstrauen diesen bis zu 25 Meter langen und 60 Tonnen schweren Giganten.

Die Transportwirtschaft argumentiert: Das spart Energie und Platz auf der Straße. Gegner befürchten: Solche Super-Lkw werden noch mehr Verkehr von der Schiene auf die Straße verlagern.

Was für und gegen die Giga-Brummis spricht, zeigt die Infografik (zum Download).

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) möchte von 2011 an einen bundesweiten Großversuch mit Riesenbrummis durchführen, die auf ein Gesamtgewicht von 44 Tonnen beschränkt sind. Die SPD-regierten Länder sind dagegen. So findet der Versuch wohl nur in sieben von 16 Ländern statt, die aber 70 Prozent der Fläche Deutschlands ausmachen.

Für die Giganten spricht, dass sie weniger CO 2 verbrauchen und die Straßen schonen. Denn obwohl sie insgesamt schwerer sind, ist die Last pro Achse geringer. Zudem benötigen die Eurocombis weniger Platz auf der Autobahn – der Vorteil: weniger Staus. In Schweden und den Niederlanden wurden bereits positive Erfahrungen mit den Gefährten gesammelt.

Doch es sprechen auch Gründe gegen die Giga-Brummis: Die niedrigeren Transportkosten locken den Warenverkehr auf die Straße. Viele Vorteile gehen dadurch verloren. Manche Brücken müssten verstärkt werden, wenn das zulässige Gewicht auf 60 Tonnen erhöht würde. Die Riesen kommen zudem nicht so gut um die Kurven und brauchen daher breitere Straßen. Ebenso müssten Umladestationen und Autobahnrastplätze für die Gigaliner angepasst werden.

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