Über 100 Millionen Hühner werden in Deutschland gehalten, 27 Millionen Schweine und 13 Millionen Rinder, und an allen verdient die Futtermittelindustrie. Die Landwirte produzieren nur etwa zwei Drittel ihres Futters auf den eigenen Feldern. Knapp 30 Prozent kaufen sie als speziell zusammengemischtes Fertigfutter zu, für etwa 7,5 Milliarden Euro. Vor allem in der industriellen Tierhaltung hat dieses Mischfutter eine große Bedeutung, denn um Hühner oder Schweine innerhalb kürzester Zeit auf Schlachtgewicht zu mästen, braucht man eiweiß- und energiereiches Hochleistungsfutter.
Dioxin im Tierfutter: Freilaufende Übeltäter
Gesetzeslücken erschweren die Kontrollen der Futtermittelindustrie. Harte Strafen werden nur selten verhängt.