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Nach Erdbeben und Tsunami havarierten in Japan die drei alten Reaktoren am Kraftwerksstandort Fukushima-1 . Die Kühlung versagte, die strahlenden Brennstäbe begannen zu schmelzen. Bis die Gefahr eines GAU s gebannt ist, werden Wochen vergehen. Im Gebäude des Reators 1 explodierte am Samstag ein Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch, das sich im Reaktorgebäude angesammelt hatte. Dasselbe passierte in Reaktor 3 am Montag. Die oberen Teile der Gebäude wurden weggesprengt, die Sicherheitsbehälter blieben aber intakt. Am frühen Dienstagmorgen gab es auch in Reaktor 2 eine Explosion. In diesem Reaktorblock drohen auch die Brennstäbe zu schmelzen.

Etwa 20 Prozent der 443 Kernkraftwerke weltweit stehen in Gebieten mit heftiger seismischer Aktivität . Auch viele der 62 Reaktoren, die im Bau sind, stehen auf unsicherem Grund. Vor allem China setzt weiterhin auf Atomkraft , um seine wachsende Industrie mit Energie zu versorgen – bis 2020 sollen die atomaren Kapazitäten verachtfacht werden.

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