Anlässlich des Deutschen Filmpreises, der am 8. April in Berlin verliehen wird, möchten wir noch unsere kleine Wunschliste ins Programm einspeisen:

1. Ein deutsch-türkisches Rechtschreibprogramm, das dem Veranstalter, der Deutschen Filmakademie, ermöglicht, auch türkische Namen von Nominierten (in diesem Jahr die Schwestern Nesrin und Yasemin Şamdereli für ihren Film Almanya) richtig zu schreiben.

2. Alle zwei Jahre einen Preis für das Lebenswerk von Til Schweiger, damit er sich wegen der routinemäßigen Nichtnominierung seines jeweiligen Erfolgsfilms (in diesem Jahr Kokowääh mit mehr als vier Millionen Zuschauern) nicht wieder bemüßigt sieht, über den mangelnden Populismus der Akademie zu nölen.

3. Den Darstellerinnenpreis für Sophie Rois in Tom Tykwers Drei, womit sichergestellt wäre, dass die Preisträgerin in diesem Jahr weder als virtuose Heulsuse noch als barfüßige Hupfdohle auf die Bühne käme.