Wenn es damals schon einen Muttertag gegeben hätte, dann würde er ihn ganz bestimmt nicht vergessen haben. So blieb es bei einer eindrucksvollen Widmung in jenem Buch, das ihn berühmt gemacht hat: "Solange ich lebe, werde ich nie aufhören, von Deiner Güte und Deinem Vertrauen zu sprechen", in Griechisch, nach dem Vorbild einer antiken Grabinschrift.

Seine Mutter indes konnte es nicht mehr lesen. Das berühmte Buch erschien erst fünf Jahre nach ihrem Tod, 1861, vor 150 Jahren, im Stuttgarter Verlag Krais & Hoffmann: Johann Jakob Bachofen , Das Mutterrecht. Eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur . Seine Entdeckung ist die Gynaikokratie. Auf Griechisch heißt das Frauenherrschaft. Heute spricht man vom Matriarchat.

1861 ist Bachofen schon nicht mehr der Jüngste. Zur Welt kam er 1815, in Basel. Seine Familie lebte dort seit mehr als hundert Jahren von der Seidenfabrikation. Als ältester Sohn sollte er das väterliche Geschäft übernehmen. Aber er wollte nicht, interessierte sich mehr für das Altertum, dessen Glanz und Ruhm er erstmals begegnet war, als er mit dem Vater "im eigenen Gefährt" durch Italien kutschierte.

Dieser Reise folgten viele andere, auch nach Griechenland, immer rastlos auf der Suche in Museen und auf archäologischen Grabungsfeldern. In Basel studierte er Griechisch und Latein, in Berlin und Göttingen Altertumswissenschaft und Jurisprudenz, in Berlin bei Friedrich Carl von Savigny, dem bedeutendsten deutschen Juristen des Jahrhunderts.

1841 wurde er mit 26 Jahren Professor für römisches Recht an der Universität Basel, 1842 Richter am Kriminalgericht und 1844 Mitglied des Stadtrats. Er schien eine große Zukunft vor sich zu haben. Aber es kam anders. Die Professur gab er bald auf, von lokalen Intrigen zermürbt. Als reicher Mann konnte er sich das leisten. Dann verließ er auch den Stadtrat, der erzkonservative Altbasler sah sich in aussichtsloser Opposition zum aufstrebenden Liberalismus. 1865, da war das Mutterrecht schon vier Jahre in der Welt, heiratete er eine Patriziertochter, die schöne Louise Elisabeth Burckhardt. Er war fünfzig Jahre alt, sie zwanzig. Mit ihr lebte er, wie er es selbst formulierte, "in einem nach imperialistischen Grundsätzen geleiteten Hauswesen". 1866 kam das einzige Kind, ein Sohn.

Zunächst schrieb er über römisches Recht und römische Geschichte, eher konventionell. Aber dann veröffentlicht er 1859 einen Versuch über die Gräbersymbolik der Alten. Die Wende. Damit verdirbt er sich seinen wissenschaftlichen Ruf. Mit seiner gefühlsbetonten Deutung antiker Mythen und Religionen will er eine "Bresche schießen in die Granitmauern eines historischen Realismus". Seine Kollegen sehen das als "höheren Blödsinn". Er aber weiß genau, was er will. Er ist das, was sie nicht wollen. Hat sich ein wissenschaftliches Programm vorgenommen, das gezielt gegen diese liberale positivistische Geschichtsschreibung gerichtet ist, spekulativ und intuitiv.

Dabei ermöglichen ihm seine eigene Religiosität und romantische Grundstimmung tiefere Einblicke in das Leben der Antike, als sie selbst dem großen Berliner Historiker Theodor Mommsen gelingen. Für den wurzelt die Krise der alten römischen Republik allein im Kampf zwischen Konservativen und Liberalen, die so denken und handeln wie Konservative und Liberale des 19. Jahrhunderts. Bachofens Erklärungen spätantiker Gräber mit ihren mythologischen und symbolischen Darstellungen von Leben und Tod zielen dagegen über das Tagespolitische hinaus und werfen ein helles Licht auf die Ängste und Vertröstungen der Menschen damals.

Die Ablehnung durch die Kollegen ist total. Sie haben ihn immer noch als einen der Ihren angesehen. Jetzt aber ist er als romantischer Schwärmer mit "symbolischen Verwirrungen" entlarvt, ein Mann, der den Boden der exakten Wissenschaft verlassen hat.

Bachofen kümmert es nicht. Er setzt seinen Weg fort. Während der Arbeit über die Gräbersymbolik stieß er auf den Mythos, der ihn zum "Mutterrecht" führte: den ägyptischen Isismythos. Isis, in einer – bei den Pharaonenfamilien häufigen – Geschwisterehe mit Osiris verbunden, sei, so deutet er die Konstellation, Symbol des Landes, Mutter Erde, Osiris hingegen der alles überschwemmende, befruchtende Fluss, der Nil. Für Bachofen ist das die Verbindung des Weiblich-Stofflichen mit dem Männlich-Geistigen.

Das entdeckt er nun nicht nur in Ägypten, sondern in der ganzen Antike: als Erinnerung an ein weltgeschichtliches Nacheinander. So habe die Menschheit zunächst unter der Herrschaft des weiblich-stofflichen Prinzips gelebt, das dann – Gott sei Dank, daran lässt der Autor keinen Zweifel – durch das männlich-geistige überwunden und abgelöst wurde. An die Stelle der weiblichen Herrschaft sei allmählich die Herrschaft der Männer getreten, triumphal schließlich in der späten Zeit, mit der "römischen Paternität", der unumschränkten Herrschaft des Vaters über seine Familie, und der Staatsidee der Römer, ihr männliches "Imperium".

Umstrittene These von einem Urkommunismus

Bachofens Mutterrecht beginnt mit einem Kapitel über Lykien. Das war ein kleines Land im Südwesten Kleinasiens am Mittelmeer, westlich vom heutigen Antalya. Jede Untersuchung zum Mutterrecht müsse mit diesem Volk beginnen, denn für die Lykier gebe es die wichtigsten Quellen. Tatsächlich berichtet der griechische Historiker Herodot, die Lykier hätten eine Gewohnheit, die sonst kein anderes Volk kenne: "Sie benennen sich nach der Mutter und nicht nach dem Vater. Wenn man einen Lykier fragt, wer er sei, dann wird er seine Herkunft von der Mutter her angeben und die Mutter seiner Mutter nennen." Da man sich in Griechenland nach dem Familiennamen des Vaters nannte, der über die Familie herrschte, und die Männer im Staat das Sagen hatten, mussten es in Lykien dementsprechend die Frauen gewesen sein.

Doch es sind nicht die Schriften der antiken Historiker – die wichtigste Stütze von Bachofens Beweisführung bleibt die Mytheninterpretation. Da ist er Meister. Eine seiner größten Leistungen ist die Erklärung der Orestie des griechischen Dramatikers Aischylos. Orest hat seine Mutter Klytämnestra getötet, um seinen Vater zu rächen: Agamemnon, den König von Argos. Der hatte bei der Ausfahrt nach Troja seine Tochter Iphigenie geopfert, um die Göttin Artemis zu besänftigen, die den Zug verhindern wollte. Als er von Troja zurückkam, wurde er deshalb von Klytämnestra umgebracht. Wegen der Tötung seiner Mutter wird Orest von den Erinnyen verfolgt, den Rachegöttinnen, die ihn vor dem Areopag anklagen. Der tagt unter dem Vorsitz der Athene. Apoll verteidigt Orest und erreicht, dass der Angeklagte freigesprochen wird – mit der Stimme Athenes, die bei Stimmengleichheit den Ausschlag gibt.

Athenes Votum bedeutet in Bachofens Interpretation den Sieg des neuen Vaterrechts über das alte Mutterrecht. Denn Athene war nicht durch eine Frau geboren worden, sondern dem Kopf ihres Vaters Zeus entsprungen. Deshalb singt der Chor der Erinnyen in der Tragödie des Aischylos: "Oh neue Götter, altes Gesetz und uraltes Recht. Ihr reißt sie nieder, reißt sie fort aus meiner Hand." Die neuen Götter, das sind Apoll und Athene. Und das alte Recht ist das Mutterrecht. Bachofens Deutung ist richtig. Das hatte vor ihm noch niemand gesehen.

Das Mutterrecht ist ein Riesenwerk von tausend Seiten und letztlich ungeordnet. Versucht man, die in ihm beschriebene Entwicklung der Menschheit kurz zusammenzufassen, ergibt sich folgendes Bild. Obwohl die Frauen von Anfang an physisch unterlegen sind, setzen sie sich auf der ersten Entwicklungsstufe der Menschheit gegen die Männer durch. Denn sie beherrschen den Kultus und haben "religiöse Weihen". Noch gibt es keine Ehe, sondern den "Hetärismus", die freie Geschlechtsgemeinschaft mehrerer Frauen mit mehreren Männern. Aus dieser Zeit stammt der Brauch, sich nach der Mutter zu nennen, denn der Vater ist wegen des regellosen Zusammenlebens der Frauen mit mehreren Männern nur schwer festzustellen. Der Hetärismus verbindet sich mit gemeinsamem Besitz. Am Anfang gibt es also die Gruppenehe und den Urkommunismus. Auch diese These dürfte stark zur Ablehnung Bachofens durch die Wissenschaft beigetragen haben. Allerdings sei der Hetärismus – das begründet der Autor nicht weiter – ein Missbrauch der Frauen durch die Männer gewesen. Gegen diesen Missbrauch entwickelt sich der Widerstand der Frauen. So kommt es zum Krieg gegen die Männer, zum Amazonentum.

Als Amazonen führen die Frauen ein kriegerisches und unstetes Leben, das sie später wieder aufgeben. In den eroberten Gebieten gründen sie feste Orte und lassen sich nieder. Es bildet sich die geordnete Gynaikokratie, die eigentliche Mutterherrschaft. Das Institut der Ehe entsteht. Eine Frau lebt nun mit einem Mann. Sowohl im Staat wie in der Ehe herrschen die Frauen. Das ist der Zustand, den griechische Historiker, nicht nur Herodot, für Lykien beschreiben.

Doch allmählich wird die Vormacht der Frauen zurückgedrängt, im Staat wie in der Familie. Das ist der Übergang zum Patriarchat, vom Weiblich-Stofflichen zum Männlich-Geistigen. Am Ende steht die Herrschaft der Männer, der Triumph des Geistes, stehen der römische pater familias und das Imperium.

Das Matriarchat ist also ein erstes Kapitel der Kulturgeschichte, das sich bei allen Völkern vor dem Übergang zum Patriarchat findet. Das Patriarchat hat diese Phase nur verdeckt und vergessen gemacht, ganz so, als wäre die patriarchalische Familie der Ursprung aller Gesellschaft. Bachofen wusste, dass er mit dieser These wissenschaftlich vollständig isoliert war, schrieb jedoch unbeirrt weiter, über die Lykier oder den Bären in den Religionen des Altertums.

Dann aber kam der drei Jahre jüngere amerikanische Anthropologe Lewis Henry Morgan . Auch er war ursprünglich Jurist, wie Bachofen. Als Anwalt vertrat er die Irokesen gegenüber der US-Regierung. Dabei machte er die Entdeckung, dass sie ein ganz anderes Verwandtschaftssystem hatten als das ihm und uns geläufige. 1877 erscheint sein Buch Ancient Society ("Die Urgesellschaft"). In ihm kombiniert er seine Beobachtungen mit den Deutungen Bachofens von Mythologie und Geschichte.

Das Wichtigste für Morgan ist die Verwandtschaftsstruktur. Die unsrige nennt man ein kognatisches System: Es gilt die Blutsverwandtschaft. Hier ist ein Kind sowohl mit der Familie seiner Mutter als auch mit der des Vaters verwandt. Es hat zwei Großelternpaare, eins mütterlicher-, eins väterlicherseits, vier Urgroßeltern und so weiter. Unsere Verwandtschaft breitet sich aus wie ein Fächer, in Breite und Tiefe.

Ganz anders ist es im einlinigen, im agnatischen System. Schon die griechische und römische Antike kennt es. Doch während hier die Vaterlinie gilt, zählen bei den Irokesen, wie Morgan erfährt, allein die Mütter. Bei ihnen ist ein Kind in der Mutterlinie nur verwandt mit der Familie seiner Mutter, nicht mit der des Vaters. Es hat nur ein Großelternpaar, die Eltern seiner Mutter, genauer: nur eine Großmutter, denn ihr Mann gehört schon nicht mehr dazu, er kommt von außen, aus einer anderen Sippe.

Auf diese Weise entstehen Gruppen, die man heute mit dem englischen Begriff lineages bezeichnet, Abstammungslinien. Dazu gehören im Fall der Irokesen eben nur Mutter, Großmutter und so weiter, dazu deren Abkömmlinge, egal ob männlich oder weiblich. Je nachdem, wie weit man zurückgeht, ergibt das lineages von zwanzig bis hundert oder mehr Personen, mit einem viel stärkeren Zusammenhalt als im zweilinigen kognatischen System. Diese Gruppen sind exogam, das heißt, innerhalb der lineages darf man nicht heiraten (während das bei uns schon Cousin und Cousine dürfen). Und das Gleichgewicht einer Stammesgesellschaft wird erhalten durch die Exogamie der lineages und die Endogamie des Stammes, also durch das Gebot, nur innerhalb des Stammes zu heiraten. Verwandtschaftsordnung und gesellschaftliche Ordnung sind identisch.

 

Durch Morgans Buch konnte Bachofen viel besser das Mutterrecht der Lykier und anderer antiker Völker verstehen und verfasste auf der Grundlage dieser und anderer ethnologischer Forschung von 1880 an seine Antiquarischen Briefe. Vornehmlich zur Kenntnis der ältesten Verwandtschaftsbegriffe .

Morgan wiederum hatte von dem Schweizer den Hetärismus als erste Stufe der Menschheit übernommen, die Gynaikokratie als zweite und das Patriarchat als letzte. Darauf aufbauend und nach Notizen von Karl Marx schrieb dann Friedrich Engels 1884 den Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats . Ob Bachofen das noch mit Entsetzen gelesen hat? Den Ursprung der Familie aus dem Privateigentum mit der stillschweigenden Forderung zur Auflösung der beiden durch die Abschaffung des Kapitalismus?

Damals war der Privatgelehrte Johann Jakob Bachofen 68 Jahre alt, ein wohlhabender Mann mit einem jährlichen Einkommen von 135.000 Franken aus den Erträgen des väterlichen Vermögens, während zwei Drittel der Basler Steuerzahler nur 1.000 Franken zur Verfügung hatten. Er lebte in der von ihm so treffend beschriebenen imperialistischen Ehe mit seiner Frau aus der Familie Burckhardt, die ebenfalls zur Schicht der 0,5 Prozent Reichen der Stadt gehörte, in einem Palais am Münsterplatz – es steht noch heute–, mit bedeutenden Gemälden und allerlei antiken Objekten, die er auf seinen Reisen gekauft hatte. Aber nicht nur in Italien und Griechenland weilte er gern, sondern auch in anderen Ländern Europas, wo er gelehrte Kollegen traf, und stets kehrte er mit einer Überfülle an Notizen nach Basel zurück. Geistreich soll er gewesen sein, klug und mit einer schönen Stimme, nur stets in Angst vor einer Revolution. 1887 ist er gestorben, drei Jahre nach dem Ursprung von Engels, der sie so gern erlebt hätte.

Alle drei, Bachofen, Morgan und Engels, sind durch die Forschung der letzten 150 Jahre überholt. Man spricht zwar heute noch von matrilinearer und patrilinearer Verwandtschaft, weiß aber, dass beide zur selben Zeit in verschiedenen Gegenden entstehen konnten, je nachdem, ob die Arbeit der Frauen oder der Männer für das Dorf wichtiger war. Ethnologen haben das ergänzt durch die Entdeckung von Matrilokalität, Patrilokalität und anderen Formen des Wohnsitzes junger Familien. Wobei das Günstigste für die gesellschaftliche Stellung der Frauen die Kombination von Matrilinearität und Matrilokalität war, also die Wohnung im Dorf der Frau beziehungsweise im Dorf ihrer Mutter.

Das gab es übrigens auch bei den Irokesen. Über sie sagte der amerikanische Ethnologe George Murdock, von allen Völkern seien sie der Idee vom Matriarchat am nächsten gekommen. Was daran lag, dass die Herren Irokesen nur selten zu Hause saßen. Meist waren sie auf der Jagd, beim Verkauf von Fellen oder mal wieder im Krieg irgendwo in ihrem riesigen Siedlungsgebiet. Die Macht der Frauen entstand durch die Abwesenheit ihrer Männer. Das gab es anderswo nicht. Trotzdem durften die Kerle sie wegen Ehebruchs verprügeln.

Also, vieles war falsch, die Gynaikokratie nicht die erste Stufe der Menschheit und die Familie viel älter, entstanden während der Altsteinzeit in meist egalitären Gesellschaften von Sammlern und Jägern ohne die strukturale Promiskuität eines Hetärismus. Einlinige Verwandtschaft, matrilinear oder patrilinear, entstand erst mit der Sesshaftigkeit der Jungsteinzeit um 10.000 v. Chr. durch Ackerbau und Viehzucht.

Und trotzdem. Bachofen hat eine große Entdeckung gemacht. Die Herrschaft des Mannes über die Familie ist nicht gottgegeben, und die Familie hat eine Geschichte. Er ist der Gründer der Familienforschung, sein Mutterrechtsbuch blieb bis heute im Gespräch, stets mit viel Zustimmung oder Ablehnung zitiert. Ablehnung durch Historiker, Ethnologen und Juristen, Zustimmung bei Psychologen, Dichtern und Philosophen – von Freud über Rilke und Thomas Mann bis zu Max Horkheimer. Vernichtende Kritik kam allerdings von Ernst Bloch, der meinte, die Geschichte werde durch solch romantische Weibszentrierungen erotisiert.

Die Frauenbewegung blieb gespalten: während der zwanziger Jahre viel Zustimmung, nach 1945 klare Ablehnung. "In Wirklichkeit ist dieses goldene Zeitalter nur ein Mythos", schreibt Simone de Beauvoir 1949. Mit Beginn der Siebziger erhielt es wieder viel Zustimmung, eine feministische Matriarchatsforschung kam in Gang. Seit 2003 werden von ihr Weltkongresse veranstaltet, und schon länger gibt es Pilgerfahrten nach Kreta, um dort der "Großen Göttin" zu huldigen.

Und warum auch nicht! Ich wünsche den Damen gute Reise, schönes Wetter und freue mich, dass der Altbasler Patrizier und Patriarch noch immer so lebendig ist.

Der Autor Uwe Wesel ist Professor (em.) für Rechtsgeschichte und Zivilrecht an der Freien Universität Berlin