Helgoland bleibt zweigeteilt. Die Inselbewohner stimmten in einer Abstimmung gegen den genialen Plan, die beiden Teile ihres einst von einer Sturmflut zerfetzten Eilands durch eine Aufschüttung wieder miteinander zu verbinden und auf dem so gewonnenen Areal Platz für Touristen zu schaffen. Was kann Österreich aus diesem fatalen Fehler lernen? Braucht das Land nicht dringend Erweiterung?

Zunächst wäre nach oben hin noch viel Luft, wenn auch dünne. Die schönsten Regionen könnten bis in die Stratosphäre aufgedoppelt werden. Tirol zum Beispiel. Das Heilige Land bestünde dann nicht mehr lediglich aus Nord- oder Osttirol, es hätte das neue Hochtirol hinzugewonnen. Der Verlust von Südtirol wäre mehr als wettgemacht. Durch diese Landerhöhung würde natürlich Raum für viele Fremdenverkehrseinrichtungen geschaffen, noch dazu in absolut schneesicherer Lage. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, das Unterland durch ein neues, riesiges Tieftirol auszudehnen. Tirol bis tief unter die Erdkruste und darüber hinaus auszubauen könnte auch das Transitproblem nachhaltig lösen. Lästige Lastwagen würden einfach durch den Erdkern umgeleitet. Bei einer konsequenten Grabung durch den gesamten Planeten hindurch erreichte man unweigerlich die Gestaden des Pazifiks, wo koloniales Neuland darauf wartet, von knorrigen Alpenbewohnern in Besitz genommen zu werden. New Wörgl upon Sea, was will man mehr?