Das Smartphone hat eine Blitzkarriere hingelegt. Mit ihm ist das Internet mobil geworden: Wie lange hatte die Postfiliale noch mal auf? Wie teuer ist das Porto? Und wie komme ich dorthin? Die Antworten finden wir heute nach ein paar Wischbewegungen auf unserem treuen Begleiter. In einem Smartphone steckt Hightech auf kleinstem Raum.

Klicken Sie auf das Bild, um die Infografik als PDF herunterzuladen. © Aurel Märki

Smartphones der neueren Generation nutzen allein fünf verschiedene Funktechniken. Im Nahbereich soll etwa Nearfield Communication (NFC) es künftig ermöglichen, mit dem Handy an der Kasse zu bezahlen. Die Bluetooth-Technik kommt etwa in Freisprecheinrichtungen und Autoradios zum Einsatz. Und per WLAN verbindet sich ein Gerät mit dem heimischen Router und stellt so den Zugang zu einem schnellen Breitband-Internetanschluss her. Im Mobilfunkbereich sind es vor allem die Standards GSM und UMTS, die das Telefonieren und mobile Internetanwendungen möglich machen. Und per GPS kommunizieren moderne Mobiltelefone mit Ortungssatelliten, um die Position zu bestimmen und im Straßenverkehr zu navigieren.

Das Gerät verfügt über Sensoren, mit denen es Informationen über seine Umgebung sammelt. Ein Gyroskop erfasst etwa die Lage im Raum, ein Beschleunigungsmesser misst die Bewegungen und ein Magnetometer ermittelt anhand des Erdmagnetfeldes die Himmelsrichtungen. Ein Näherungssensor spürt, ob sein Nutzer das Telefon am Ohr hält – der berührungsempfindliche Bildschirm schaltet dann automatisch ab. Das verhindert versehentliche Eingaben und spart Strom. Eine Fotodiode misst zudem die Stärke des einfallenden Lichts und regelt dementsprechend die Helligkeit des Displays.