Politik

Euro-Krise: Deutschland, Hegemon wider Willen

Die Bundesregierung hat ihre Forderungen auf dem Brüsseler Gipfel durchgesetzt. Berlin hat in Europa die Führungsrolle übernommen – und ist damit doch überfordert.

Reform: Schlanke, neue Bundeswehr

31 Bundeswehrstandorte werden geschlossen. Doch das ist nicht alles: Thomas de Maizières Reform ist noch viel weitgreifender. Eine Übersicht von J. Bittner

SPD: Kam Steinbrücks Ritterschlag zu früh?

Helmut Schmidt unterstützt Peer Steinbrück. Platzt die Regierungskoalition, ist er der richtige Kanzlerkandidat. Hält sie, wird es schwer bis zur Bundestagswahl 2013.

Libyen: Der Libyen-Krieg war gerecht

Die humanitäre Intervention ist ein historisches Ereignis. Sie war auch ein Versuch, die politische Reputation des Westens zu retten, bilanzieren J. Bittner und A. Böhm.

Silvio Berlusconi: Die Krise bin ich

Italiens Premier kämpft um seine Macht, die Opposition kämpft gegen Berlusconi: Wie die italienische Politik die Realität verdrängt. Von Roberto Saviano

Peru: Der Lula der Anden

Als Ollanta Humala Perus Präsident wurde, sah die Oberschicht das rote Chaos ausbrechen. Nach 100 Tagen im Amt zeigt sich manch Kritiker geläutert. Von C. Schmidt-Häuer

Japan: Die Fukushima-Generation

Nach der Katastrophe hat Japan jetzt eine neue Regierung. Doch die Bürger trauen ihr keinen Neuanfang zu. Stattdessen entdecken sie ihre eigenen Kräfte. Von Matthias Naß

Gewalt: Wenn der Schutzmann jammert

Polizisten werden nicht häufiger Opfer von Gewalt. Ihre Wahrnehmung der Gewalt hat sich geändert, schreibt Rafael Behr im Gastbeitrag.

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Dossier

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Geschichte

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Wirtschaft

Euro-Krise: Wann geben die Finanzmärkte Ruhe?

Griechenland, Euro, Rettungsfonds: Europa ringt um Lösungen, die am Finanzmarkt bestehen. Wir haben Großanleger und Händler gefragt: Womit wäre die Finanzwelt zufrieden?

Euro-Krise: Deutschland ist gewappnet

Kommt Europas Krise jetzt auch bei deutschen Unternehmen an? Das ist erstaunlich umstritten. Die größte Gefahr droht durch die Folgen des Sparens in den Nachbarländern.

Bank of America: Eine Bank als Zeitbombe

Noch in der Krise kaufte die Bank of America kräftig zu – heute ist sie die gefährlichste Bank der Welt. Es geht ihr schlecht, und das gefährdet das ganze Finanzsystem.

Türkei: In der Boomstadt Anatoliens

Um zehn Prozent ist die türkische Wirtschaft gewachsen. Was das bedeutet, lässt sich in Gaziantep beobachten, einer Millionenstadt in Südostanatolien. Von M. Thumann

Verbraucherschutz: Ein Girokonto für jeden

Sollte jeder Bürger Anspruch auf ein Girokonto haben? Banken und Verbraucherschützer streiten. Jetzt überlegt die EU-Kommission, Banken zum Vertragsabschluss zu zwingen.

Ronald Wayne: Apples dritter Mann

Als einer der Gründer von Apple hätte Ronald Wayne heute Milliardär sein können – wäre er damals nicht nach zehn Tagen ausgestiegen. Von Claudia Steinberg

Swing-Trader: "Heute nur ein Pussy-Markt"

Während Angela Merkel um die Kanzlermehrheit für den erweiterten Rettungsfonds bangt, fiebert Rüdiger Born mit dem australischen Dollar. Zu Besuch bei einem Swing-Trader.

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Wissen

Massensterben: Die Biene und das Biest

Seit 400 Jahren erobert die Biene die Welt. Zum Verhängnis wurde ihr eine alte Verwandte und deren Parasit, der Millionen Bienen tötet. Die Folgen spürt auch der Mensch.

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Feuilleton

"Hotel Lux": Müde Kalauer im roten Bunker

Leander Haußmann hat das berüchtigte sowjetische "Hotel Lux" aus den Zeiten des Stalinismus fürs Kino inszeniert. Leider fehlt es der guten Idee an Witz. Von A. Cammann

"Tim und Struppi": Zu viel digitales Make-up

Steven Spielberg hat den Comic "Tim und Struppi" verfilmt und zelebriert ein Kino der Technik – effektvoll und brillant. Zur Persönlichkeit geriet Tim ihm jedoch nicht.

Philosophie: Descartes' Zeichen und Wunder

Ein wunderbares Zeichen für die Buchkultur in Zeiten des Internets: Gregor Betz zeichnet René Descartes' "Meditationen" nach und kommentiert sie nach heutiger Sicht.

Kapitalismus: Wir Unersättlichen

Der Kapitalismus lebt davon, immer mehr Konsumgüter zu produzieren. Das ist Raubbau an der Natur. Tim Jackson plädiert für einen Wohlstand ohne Wachstum.

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Glauben und Zweifeln

Tyrannenmord: Auf Gewalt folgt Gewalt

Die Tötung des libyschen Diktators Gadhafi wurde weltweit begrüßt. Solche Tyrannenmorde sind ein altes Mittel gegen Despoten – doch auch immer ein moralisches Problem.

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Chancen

Wohnungsnot: Schlaflos ins erste Semester

Bundesweit fehlen etwa 25.000 Plätze in Studentenwohnheimen. Die Politik schuldet Studenten mehr als nur einen Seminarplatz, kommentiert Jan-Martin Wiarda.

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ZEIT Schweiz

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