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Die Welt ist hübsch aufgeteilt in der ARD : Aus Rom berichtet ein Korrespondent des Bayerischen Rundfunks, aus Tokio einer des Norddeutschen und aus Moskau einer des Westdeutschen Rundfunks (nur aus Washington berichten Fernsehkorrespondenten zweier Anstalten; im Radio teilt man sich die Arbeit schon mal öfter).

Alles geht zurück auf eine Kommission aus dem Jahr 1961. Damals, so viel ist überliefert, wurde heftig um die Welt gestritten; Radio Bremen beschwerte sich bitter. Nach der Wende bekam der MDR zwei Fernsehkorrespondenten: in Prag und Neu-Delhi – dort ist man für ganz Südostasien zuständig (konnte ja keiner wissen, dass Deutschland bald in Afghanistan Krieg führen würde).

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Warum ändert die ARD das System nicht mal? Vielleicht, weil sich der Zuschauer daran gewöhnt hat: Wenn er das BR-Mikrofon in Rom sieht, ist es, als sei Rom ein bisschen bayerisch. Ebenso wie London ein wenig hanseatisch ist.

Das ist in all der Unübersichtlichkeit, von der die Tagesthemen berichten: schön beruhigend.