Politisch desillusioniert, nutzt Chen die neuen Möglichkeiten, die sich in den neunziger Jahren für Geschäftsleute boten. Er reist nach Europa , Russland , in die USA , verdingt sich als Agent für chinesische Kleidungsproduzenten. Jetzt sieht er die Demokratie, die er bislang nur aus Büchern kannte. Sie ist anders, als er sie sich vorgestellt hat. "Früher dachte ich, dass die Menschen in einer Demokratie besser oder schöner seien, doch das ist nicht so. Menschen sind überall gleich, ja in einem kapitalistischen System sind die Menschen noch mehr auf ihren Vorteil bedacht. Es bringt den Ehrgeiz, die Eigeninteressen hervor. Doch das Schöne und Wichtige ist, dass es Gesetze gibt, welche die Macht, die Eigeninteressen beschränken."