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Die Bundesliga ist ein elitärer Klub: 49 Jahre alt und seither nur 36 Neulinge. Eine ganze Reihe ansonsten erfolgreicher Städte schafften es noch nicht hierhin, Wiesbaden oder Heidelberg zum Beispiel. Dafür neu aufgenommen: die SpVgg Greuther Fürth . Sieht man von dem VW-Verein Wolfsburg und den Ostvereinen (die inzwischen alle wieder rausmussten) einmal ab, kamen die Neulinge seit der Wende aus der Südhälfte des Landes. Ganz NRW brachte nichts Neues hervor. 

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Geld schadete beim Aufstieg sicher nicht ( Hoffenheim ). Offenbar auch wichtig: die Ausdauer, den Aufstieg wieder und wieder zu versuchen, nachdem es knapp nicht geklappt hat ( Mainz , Greuther Fürth). Greuther Fürth ist der erste Fusionsverein der Bundesliga, eigentlich ein Phänomen aus dem Amateurfußball, wenn sonst gar nichts mehr geht. Der Fangesang wird mit Doppelnamen zwar nicht leichter, das Logo mit Kleeblatt und Stollenschuh nicht schöner. Aber Geschmack schießt keine Tore, das weiß man seit Andreas Brehmes Frisur 1990.