Vor einigen Monaten war Ursula Sarrazin bei einer Lehrerin ihrer ehemaligen Schule eingeladen, nach längerer Zeit mal wieder, mit mehreren Kolleginnen. Man hoffte auf ein unbeschwertes Zusammensein. Doch schnell vergiftet die Vergangenheit die Stimmung, sodass die Ersten das Treffen früh wieder verlassen. Als die Gastgeberin sich Tage später bei Sarrazin schriftlich beklagt, dass die Zusammenkünfte mit ihr anstrengend seien, und erklärt, dass die "Akte Ulla" sie nicht mehr interessiere, erhält sie eine geharnischte Antwort: Ein typischer "Wegschauer" sei die Exkollegin, die dem "Rufmord" an Sarrazins Person untätig zugesehen habe. Damit sei sie mitschuldig geworden, schreibt Sarrazin und beendet die Beziehung.