Am 3. Dezember 1992 wurde die erste Textnachricht von einem Mobiltelefon verschickt. Der Dienst führte zunächst ein Schattendasein - die Telekom-Gesellschaften sahen kein großes Geschäft darin. Aber die Nutzer nahmen den Textdienst begeistert an, und er wurde zu einer Goldgrube für die Netzbetreiber. Die 160-Zeichen-Nachricht ist nicht so intim wie ein Telefonat - vor allem unter Judgendlichen gilt es heute schon fast als Überfall, einen anderen direkt anzurufen. Statt dessen wird getextet, bis die Finger bluten, neuerdings auch mittels neuer Programme wie WhatsApp, die das simsen vom Smartphone zum Nulltarif ermöglichen (sofern man eine Internet-Flatrate hat). Bislang haben solche Apps aber noch nicht zu einer Delle in der SMS-Kurve geführt, die Zahl der Textnachrichten steigt noch immer von Jahr zu Jahr.

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