25000 Promotionen werden jedes Jahr in Deutschland abgeschlossen, 44 % davon von Frauen.

5,1 Jahre dauert eine Promotion bei Geisteswissenschaftlern im Durchschnitt, Mathematiker und Naturwissenschaftler promovieren in 4,3 Jahren.

52 % der Promovierenden haben ihr Thema selbst gewählt, 23 auf Wunsch eines Professors, 13 im Rahmen einer Stelle.

41 % der Promovenden haben mindestens einmal die Woche Kontakt zu ihrem Hauptbetreuer, bei den Promovendinnen sind es nur 30 Prozent.

8 % der Promovierenden geben an, sie hätten den Eindruck, die Betreuung ihrer Arbeit sei dem Betreuer lästig, 62 Prozent dagegen fühlen sich durch den Betreuer motiviert. 19 Prozent der Promovierenden sind sogar sehr zufrieden mit der Betreuung der Promotion. In welchem Kontext jemand promoviert – ob als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder in einem strukturierten Programm –, macht kaum einen Unterschied.

48 % derer, die schön länger als drei Jahre promovieren und an der Uni beschäftigt sind, haben schon darüber nachgedacht, ihre Promotion abzubrechen, bei denen mit Stipendium sind es nur 39 Prozent.

4,5 Stunden Arbeit täglich wenden die Promovierenden im Schnitt nach eigenen Angaben für die Promotion auf.

29 % der Männer waren im Rahmen ihrer Promotion an wissenschaftlichen Publikationen beteiligt, bei den Frauen sind es nur 20 Prozent.

8 von 10 Promovierenden haben einen Partner, der einen Hochschulabschluss anstrebt oder schon hat.

34 % der Promovenden mit einem Kind von über drei Jahren geben an, dass ein Teil der Arbeit in Haushalt und Familie von ihrer Partnerin übernommen wird – wenn eine Promovendin ein Kind hat, geben 6 Prozent an, dass die Arbeit in Haus und Familie vom Partner übernommen wird.

22 % der Promovierenden in strukturierten Promotionsprogrammen haben an Veranstaltungen zu Zeit-und Selbstmanagement teilgenommen, bei denen, die frei promovieren, sind es nur 12 Prozent.