53 v. Chr.
Der römische Gelehrte Marcus Tullius Cicero prägt den Begriff der intelligentia: "Intelligenz ist das Vermögen, das den Geist befähigt, die Wirklichkeit zu verstehen."

1869
In seinem Werk Hereditary Genius überträgt der britische Naturforscher Francis Galton erstmals die Erkenntnisse der Vererbungslehre auf das menschliche Denkvermögen. Der Streit um die Ursachen von Intelligenzunterschieden beginnt: Sind Gene oder Umweltfaktoren entscheidend?

Um 1900
Im Auftrag der französischen Regierung entwickeln der Psychologe Alfred Binet und der Arzt Théodore Simon den ersten modernen Intelligenztest für Kinder. Mit ihm wollen die Forscher objektiv messen, welche Kinder auf die Sonderschule geschickt werden sollen und welche nicht. Als Ergebnis wird jedem Testteilnehmer ein "Intelligenzalter" bescheinigt, bei überdurchschnittlich intelligenten Schülern liegt es über dem biologischen Alter.