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David Hasselhoff und Sixto Rodriguez, vielleicht sollten sich die beiden mal austauschen. Hasselhoff ist in Amerika kein allzu erfolgreicher Sänger, in Deutschland schon (okay, in Gera trat er in einem Autohaus auf). Das kommt daher, dass er der Revolution Looking for Freedom gegeben hat, weshalb er sich gerade verpflichtet fühlte, vor den vom Abriss bedrohten Berliner Mauerresten zu singen. Dafür wurde er belächelt.

Sixto Rodriguez, Sänger und US-Amerikaner, war in seiner Heimat jahrzehntelang unbekannt, während er in Südafrika ein Star war, ohne dass er es wusste. Eine Schallplatte von ihm gelangte dorthin, seine Lieder wurden Revolutionslieder. Rodriguez’ Geschichte wurde just in der Doku Searching for Sugar Man erzählt, danach standen seine Alben endlich in den amerikanischen Charts. Niemand macht sich lustig. Hasselhoff hätte also nichts davon wissen dürfen, dass die Deutschen ihn lieben, dann würden die Amerikaner ihn jetzt lieben. Vertrackt, die Sache mit der Popularität.