ZEIT: Ihnen geht es eher um eine Art umfassende Persönlichkeitsförderung?

Ansari: Ja, absolut. Deshalb lege ich auch so viel Wert auf die Sprache und versuche, so oft wie möglich mit den Kindern in einen Dialog zu treten, selbst mit jenen, die kaum Deutsch sprechen. Alles, was sich heute Frühförderung nennt, sollte dem Zweck dienen, dass sich Kinder besser verstehen und ausdrücken können. Denn wir wissen, dass Menschen mit einer hohen Sprachkompetenz alles im Leben erreichen können. Die Sprache ist von zentraler Bedeutung.