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Wer nicht mehr das Vergnügen hat, in die Schule zu gehen, weiß vielleicht gar nicht, was die BRIC-Staaten sind. Damit sind vier große Länder gemeint, die nicht mehr ganz so arm sind, Brasilien, Russland, Indien und China, jedenfalls reich genug, um in Deutschland zu investieren.

Manch von wirtschaftlichem Segen verlassener deutscher Landstrich wartet ja auf chinesisches oder indisches Geld wie Kaiserslautern auf den Wiederaufstieg. Nur dem Klischee nach zieht es die ausländischen Geldgeber vor allem in den Osten, wo man den Investoren angeblich alles möglich macht.

Auffallend häufig profitiert vom BRIC-Geld Hamburg, viel häufiger als München oder Frankfurt am Main.

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Vielleicht zahlt es sich aus, dass die Handelsstadt Hamburg schon immer mit dem Ausland zu tun hatte. Was den Rubel anbelangt, steht Berlin am besten da, immerhin mal eine positive Wirtschaftsnachricht für die Stadt. Obwohl natürlich niemand wissen kann, ob es zum Wohl Berlins ist, wenn viel russisches Geld in der Stadt ist.