Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen. © Frank Maier/​Claudia Füßler

Kennen Sie Leute, die unter Pentheraphobie leiden, der Angst vor der Schwiegermutter? Oder gar unter Hippopotomonstrosesquippedaliophobie, der Angst vor langen Wörtern? Letzteres klingt eher nach einem Kalauer, und man findet manchmal auf den vermischten Seiten die exotischsten Phobien, unter denen aber wahrscheinlich kaum jemand leidet. Das täuscht dann darüber hinweg, dass tatsächlich viele Menschen von den häufigeren Angstzuständen betroffen sind. Die Weltgesundheitsorganisation unterscheidet drei Arten: Die Agoraphobie ist weit mehr als die Angst vor großen Plätzen – es ist die Furcht davor, fremd und allein zu sein und niemanden um sich zu haben. Als soziale Phobien bezeichnet man alle Ängste davor, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen. Betroffene meiden die Gesellschaft bis hin zu sozialer Isolation. Unter spezifische Phobien werden alle weiteren gefasst – Tierphobien, Naturphobien, situative Phobien und "Anblick von"-Phobien. 

Genaue Zahlen, wie viele Menschen von einer Phobie betroffen sind, gibt es nicht. Wir stellen beispielhaft einige vor – und beschreiben auch, welche Therapien es gibt.

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