Letzte Woche berichtete ich bereits vom Schachturnier der Schwerbehinderten in der Pfennigparade in München. Zur Siegerehrung kam auch Paul Breitner, in den siebziger Jahren einer der Stars beim FC Bayern München und in der Nationalmannschaft. Dabei erzählte er, dass er mit behinderten Kindern in seinem Umfeld groß geworden sei und deshalb auch Sonderpädagogik studiert habe, dann aber der Sog des Fußballs doch größer gewesen sei. Und lud gleich die kleinen und großen Schachspieler aus der Pfennigparade zu einem Heimspiel des FC Bayern ein. Große Freude. Nur mir unterlief vorher ein Fauxpas. Statt bescheiden zu erwähnen, dass ich immer noch in der AH-Elf vom FV Elsendorf bei Bamberg, also in den Niederungen der Fußballwelt, mein Gnadenbrot esse, entschlüpfte mir, dass die Schachabteilung des FC Bayern in der Zeit mit mir öfter Deutscher Meister und Pokalsieger als die Fußballer gewesen wäre. Und schon kam die Riposte: "Für Sie bin ich also gelaufen!" Trotz der leichten Ironie fast im Einklang mit Franz Beckenbauer: "Die Klötzleschieber brauchen wir nicht."

Tja, so ist das. Vermutlich ist es übertrieben, dass Franck Ribéry in einer Minute Schlaf mehr als den Jahresetat der Schachabteilung des FC Bayern verdient. 1988 hatte ich es am Spitzenbrett dieses ruhmreichen Vereins bei einem Mannschaftskampf auch mit Robert Hübner zu tun. Wie konnte ich als Schwarzer am Zug gewinnen?

Lösung aus Nr. 27:

Mit welchem Schlag gewann Weiß augenblicklich? Das Qualitätsopfer 1.Txc7! lenkte die schwarze Dame von der Deckung des Schlüsselfeldes f6 ab, sodass nach 1...Dxc7 2.Df6 das Matt auf g7 nicht zu verhüten wa