Der Amerikanische Traum ist auch nicht mehr das, was er mal war. Zumal vor der Linse des Fotografen Andrew Phelps. Das East Valley bei Phoenix, Arizona, lag einmal tief in jenem Westen, den die ersten Siedler auch den Wilden Westen nannten.

Doch was ist von dem Leben geblieben, das sie sich an den Lagerfeuern ihrer Wagenburgen ausgemalt haben mögen? Phelps setzt die kaum belebten Reste eines außer Kontrolle geratenen Immobilienbooms in Szene.

Wo die Wildnis der Zivilisation weichen sollte, ist heute Niemandsland . Kaum Fertiges verfällt schon wieder. Dass vereinzelt auch Menschen diese Szenerie bevölkern, verstärkt nur den melancholischen Zug der Bilder. Beim Blättern in diesem Band öffnet sich eine elegische Galerie der vereinigten Attrappen von Amerika.