DIE ZEIT: Mister Aslan, warum ein Buch über Jesus? Die Liste der Autoren ist doch bereits endlos: von den Evangelisten bis zu Hans Küng und Papst Benedikt, von Nikos Katzanzakis bis James Frey.
Reza Aslan: Weil trotzdem etwas fehlt. 90 Prozent der Forschungsliteratur beurteilt Jesus aus der Perspektive des christlichen Glaubens. Ich wollte die erste populäre Biografie schreiben, deren Quelle nicht das Evangelium ist, sondern das Palästina des 1. Jahrhunderts.
ZEIT: Welche Autoren haben Sie beeindruckt?