Wir sind jung, Mitte zwanzig und statistisch Teil jener Gruppe von Menschen, die gerne der Wahl fernbleibt. Aus Frust, aus politischem Kalkül oder gar aus Unwissenheit? Viele in unserer Generation zweifeln an der Relevanz ihrer Wählerstimme. Doch es sind nicht nur die Jungen. Nichtwählen wird schick. Mindestens 30 Prozent aller Wahlberechtigten werden am 22. September zu Hause bleiben. Wenn man der letzten Forsa-Umfrage Glauben schenkt, wird dies die größte Gruppe unter den Wahlberechtigten sein. Couch statt Wahlkabine? Fatal. Das Land braucht jede Stimme, auch die der Ablehnung.
Demokratie: Wer nicht wählen will, soll zahlen
Der Trend zur politischen Verweigerung gefährdet die Demokratie. Ein Plädoyer für die Wahlpflicht