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"Ich habe einen Traum, dass sich diese Nation eines Tages erheben und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß leben wird: 'Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind gleich erschaffen.'" Die Worte Martin Luther Kings in seiner berühmten Rede beim Marsch von 250.000 Menschen auf Washington markieren einen Wendepunkt in der amerikanischen Politik. Die Afroamerikaner fordern die Rechte ein, die ihnen formal schon zustehen, seit genau 100 Jahren zuvor Abraham Lincoln die Sklaverei beendet hat. "Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages die Söhne von früheren Sklaven und die Söhne von früheren Sklavenbesitzern auf den roten Hügeln von Georgia am Tisch der Brüderlichkeit gemeinsam niedersetzen können", ruft Martin Luther King. "Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden."

Was ist 50 Jahre später aus dem Traum geworden? Unsere Grafik dokumentiert anhand einiger Kennzahlen aus Wirtschaft, Bildung und Politik: Die Situation der Schwarzen in den USA hat sich erheblich verbessert. Sie machen inzwischen sogar häufiger einen Highschool-Abschluss als Kinder von Weißen, sie sind in der Politik gut repräsentiert und stellen den Präsidenten. Sozial und ökonomisch dagegen besteht weiterhin eine Kluft zwischen Schwarz und Weiß.

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