Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen. © Jan Kny

Seit Gutenberg um 1450 den Druck mit beweglichen Lettern erfand, haben Typografen eine Vielzahl von Druckschriften entwickelt. Schaut man aber zum Beispiel auf das Repertoire der Schrifen, die die ZEIT heute benutzt, dann sieht man auch eine große Kontinuität, die sich durch die Jahrhunderte zieht: die Garamond, eine französische Renaissance-Schrift aus dem 16. Jahrhundert; die Gill, eine serifenlose Antiqua, die auch die Londoner U-Bahn benutzt; und schließlich die Tiemann 1925, in der die typografisch unverwechselbaren Überschriften gesetzt sind. Deren kursiver Schnitt wurde jetzt neu gestaltet.

Dies ist der Anlass, die Leser auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Typografie zu nehmen, in der auch die Fachausdrücke der Schriftgestalter erklärt werden.