Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen. © Maren Amini/Christian Heinrich

Gibt es zuwenig Ärzte in Deutschland? Eigentlich nicht: Auf 645 Bundesbürger kommt ein niedergelassener Mediziner. Allerdings unterscheiden sich die Zahlen zwischen Groß- und Kleinstädten, zwischen Ballungsräumen und flachem Land gewaltig. So muss im fränkischen Kreis Bamberg jeder Arzt 1163 potenzielle Patienten versorgen.

Der Grund für die Diskrepanz: Es liegt vor allem am Nachwuchs. Die meisten frisch gebackenen Mediziner wollen im Krankenhaus arbeiten oder in einer der lukrativen Facharzt-Branchen. Ganz am Ende der Beliebtheitsskala steht die Position als Hausarzt auf dem Land. Auch ausländische Ärzte drängen hauptsächlich in die gut ausgestatteten Kliniken. Die Folge: Die niedergelassene Ärzteschaft ist überaltert, es ist nicht genug Nachwuchs für die 50.000 Stellen da, die in den nächsten Jahren frei werden.

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